Wofür rennst Du und wovor rennst Du weg?

💚Wofür rennst Du und wovor rennst Du weg?💚

Meine Liebe, mein Lieber,

kennst Du das?
Du möchtest so vieles erleben, kreieren, TUN in Deinem Leben.
Du liebst es, Deine KRAFT zu spüren, Dich frei in der Welt zu bewegen, Deiner Neugierde zu folgen, also ziehst Du los, ziehst zu den Menschen, um die Welt, zu den Höhepunkten, die erlebt werden möchten.
Doch immer wieder findest Du Dich an einem Punkt der ERSCHÖPFUNG, der ÜBERFORDERUNG, des Gefühls wieder, an Dir vorbei zu rennen, das „WESENTLICHE“ eben doch zu verpassen. Tief in Dir ist da diese Sehnsucht nach „Zuhause“, nach Nähe, nach Deinem ureigenen Rhythmus…

Ich kenne diese Gefühle nur zu gut. Es ist einer meiner größten Life- Learnings, einen Umgang mit meiner Ungeduld und dieser diffusen Angst das Leben zu verpassen, zu finden, immer wieder zu mir zu kommen und mich zu erden.
Denn bin ich „bei mir“, spüre ich, was mich wirklich nährt: eine klare und warme Verbundenheit mit mir selbst und meinem Körper; ein wacher, kreativer, zuversichtlicher Geist; offene, verspielte und nahe Begegnungen mit Menschen. All diese Qualitäten erfahre ich nicht, wenn ich im Sauseschritt, zehn Zukunftsbälle jonglierend, den Blick stets aufs Smartphone gerichtet, von einer Verabredung zur nächsten durch das Leben düse. Im Gegenteil: Ich fühle, wie ich ausbrenne, wie es mir nicht mehr möglich ist, mich selbst zu nähren, wie einsam ich mich dann fühlen kann.
Möchtest Du dieses MUSTER des „Rennens“ durchbrechen, darfst Du Dich fragen: Wozu dient mir diese Ruhelosigkeit? Welche (alten) Gefühle wollen nicht gefühlt werden? Welche SENSITIVEN, BEDÜRFTIGEN ANTEILE, MÖCHTEN SO ZUM VERSTUMMEN GEBRACHT WERDEN oder besser noch, verleugnet werden?
Es kann durchaus sein, dass Dir dieses Muster Dich stark abzulenken an einem Punkt in Deinem Leben nützlich war, ja Dich sogar gerettet hat. Es kann sein, dass das was das Leben Dir geliefert hat, zu schmerzhaft war und Du einfach keine andere Wahl hattest. Es ist vollkommen in Ordnung, dass das so war. Deine Muster, so „blockierend“ sie auch daher kommen mögen, wollen im Endeffekt immer nur das Beste für Dich, nämlich Dein Überleben sichern.

Du darfst Dich heute also fragen: Brauche Ich dieses Muster noch oder schadet es mir mehr, als dass es mir dient?
Dann darfst Du jetzt mit dem Rennen aufhören (kurze Sprints sind natürlich hin und wieder erlaubt und ja auch ganz gesund ), Dein SENSITIVES SELBST achten und es nicht länger von Dir abspalten. Denn sonst übernimmt früher oder später, Dein Körper diese Aufgabe, Dich zu bremsen und findet seinen Weg durch Schulter-, Nacken-, Schulterschmerzen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen,… hier einen Weg heraus zu finden, kann mühsam sein.

💖Wenn Du Dir ein Leben in Liebe, Verbundenheit, Nähe und Einklang wünschst, in einem gesunden Körper leben und auch emotional gesunden möchtest, dann braucht das Zeit und Raum.
Zeit und Raum mit Dir, für Dich. (Das können auch keine spirituellen Events ersetzen und auch kein Deep-Talk mit Deinen Liebsten.)
Und so habe auch ich mich heute gegen den Mantrasing- Kreis entschieden (obwohl mein inneres Kind wirklich schon sehr neugierig war) und für einen Abend eingekuschelt in meinem gemütlichen äußeren und inneren Zuhause.

Mögest auch Du Dir Deinen Raum schenken.

Du bist wunderbar.

Von Herzen

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